Einblicke in das Fitzwilliam-Stundenbuch
Materialsammlung nur für den privaten oder schulischen Bereich
The Fritzwilliam Book of Hours. MS 1058-1975 Cambridge 2012
Beschreibung:

(Quelle: via Libri)
Über das Fitzwilliam-Museum erfährst du hier mehr:

Die Kalenderseiten:

Beispiel einer ausgemalten Initiale, Buchstabe „D“,
Eva wird vom standesgemäß gekleideten Gott dem nackten und geschlechtslosen Adam aus den Rippen gezogen.

Beispiel einer Schmuckseite. Der legendäre Bischof Nikolaus rettet Kinder.

Beispiel einer Textseite:

The Fritzwilliam Book of Hours. MS 1058-1975 Cambridge 2012
Beschreibung:

(Quelle: via Libri)
Über das Fitzwilliam-Museum erfährst du hier mehr:

Die Kalenderseiten:

Beispiel einer ausgemalten Initiale, Buchstabe „D“,
Eva wird vom standesgemäß gekleideten Gott dem nackten und geschlechtslosen Adam aus den Rippen gezogen.

Beispiel einer Schmuckseite. Der legendäre Bischof Nikolaus rettet Kinder.

Beispiel einer Textseite:

Buchmalereien sprechen den Betrachter an
26. Dezember 2011 - 16:02 Gespeichert in: Bilder
Mittelalterliche Stundenbücher waren Gebetbücher adliger und/oder betuchter Leute. An besonderen religiösen Festen benutzte die Herrschaft sie zum Beten, um ähnlich wie die Kleriker Brevier zu beten. Dadurch nahmen sie sozusagen am Gebetsdienst der Kirche teil. Der Gebets- und Lesungsteil enthielt immer die Haupt-Horen, also die morgendliche Laudes und die Abendliche Vesper.
Manche Reiche und Bibliophile ließen für sich oder als Geschenk diese mittelalterlichen Handschriften prächtig mit Bildern illumisieren, damit das Auge beim Beten auch etwas zu sehen bekam. Eine Bildmeditation sollte die Gedanken in die „richtige“ Richtung lenken. So konnte man selbst beim Beten und Meditieren linientreu bleiben.
Nun lässt sich der menschliche Geist bekanntlich nicht gerne einschnüren. Und so konnte es vorkommen, dass der Beter der Texte und Betrachter der Bilder „anders“ dachte, als er sollte. Manchmal kamen die weiblichen Beter auf noch andere Gedanken als die Kerls unter den Frommen.
Mögliche Gedankenwelten sind in diesem PDF (3,2 MB) dargestellt.

Manche Reiche und Bibliophile ließen für sich oder als Geschenk diese mittelalterlichen Handschriften prächtig mit Bildern illumisieren, damit das Auge beim Beten auch etwas zu sehen bekam. Eine Bildmeditation sollte die Gedanken in die „richtige“ Richtung lenken. So konnte man selbst beim Beten und Meditieren linientreu bleiben.
Nun lässt sich der menschliche Geist bekanntlich nicht gerne einschnüren. Und so konnte es vorkommen, dass der Beter der Texte und Betrachter der Bilder „anders“ dachte, als er sollte. Manchmal kamen die weiblichen Beter auf noch andere Gedanken als die Kerls unter den Frommen.
Mögliche Gedankenwelten sind in diesem PDF (3,2 MB) dargestellt.

Codex rotundus, Hs 728 Dombibliothek Hildesheim
Dieser Codex rotundus (rundes Buch) ist ein 266 Blatt umfassendes Stundenbuch, der für reiche Leute in Brügge/Belgien produziert wurde. Das gleiche gilt für die hier kurz vorgestellte Faksimile-Ausgabe aus dem Adeva-Verlag. Diese Vorstellung bietet auf der einen Seite eine Übersetzung weniger Seiten, auf der anderen Seite geht sie kritisch auf die Inhalte ein. Damit sollen die heutigen Leser angeregt werden, sich nicht nur an der großartigen Kunst alter Werke und ihrer faszinierenden Reproduktion zu erfreuen, sondern sich auch mit ihren Inhalten auseinanderzusetzen.
Zum Download:

Bild anklicken oder hier.
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