Dez 2011
Buchmalereien sprechen den Betrachter an
26. Dezember 2011 - 16:02 Gespeichert in: Bilder
Mittelalterliche Stundenbücher waren Gebetbücher adliger und/oder betuchter Leute. An besonderen religiösen Festen benutzte die Herrschaft sie zum Beten, um ähnlich wie die Kleriker Brevier zu beten. Dadurch nahmen sie sozusagen am Gebetsdienst der Kirche teil. Der Gebets- und Lesungsteil enthielt immer die Haupt-Horen, also die morgendliche Laudes und die Abendliche Vesper.
Manche Reiche und Bibliophile ließen für sich oder als Geschenk diese mittelalterlichen Handschriften prächtig mit Bildern illumisieren, damit das Auge beim Beten auch etwas zu sehen bekam. Eine Bildmeditation sollte die Gedanken in die „richtige“ Richtung lenken. So konnte man selbst beim Beten und Meditieren linientreu bleiben.
Nun lässt sich der menschliche Geist bekanntlich nicht gerne einschnüren. Und so konnte es vorkommen, dass der Beter der Texte und Betrachter der Bilder „anders“ dachte, als er sollte. Manchmal kamen die weiblichen Beter auf noch andere Gedanken als die Kerls unter den Frommen.
Mögliche Gedankenwelten sind in diesem PDF (3,2 MB) dargestellt.

Manche Reiche und Bibliophile ließen für sich oder als Geschenk diese mittelalterlichen Handschriften prächtig mit Bildern illumisieren, damit das Auge beim Beten auch etwas zu sehen bekam. Eine Bildmeditation sollte die Gedanken in die „richtige“ Richtung lenken. So konnte man selbst beim Beten und Meditieren linientreu bleiben.
Nun lässt sich der menschliche Geist bekanntlich nicht gerne einschnüren. Und so konnte es vorkommen, dass der Beter der Texte und Betrachter der Bilder „anders“ dachte, als er sollte. Manchmal kamen die weiblichen Beter auf noch andere Gedanken als die Kerls unter den Frommen.
Mögliche Gedankenwelten sind in diesem PDF (3,2 MB) dargestellt.

Codex rotundus, Hs 728 Dombibliothek Hildesheim
Dieser Codex rotundus (rundes Buch) ist ein 266 Blatt umfassendes Stundenbuch, der für reiche Leute in Brügge/Belgien produziert wurde. Das gleiche gilt für die hier kurz vorgestellte Faksimile-Ausgabe aus dem Adeva-Verlag. Diese Vorstellung bietet auf der einen Seite eine Übersetzung weniger Seiten, auf der anderen Seite geht sie kritisch auf die Inhalte ein. Damit sollen die heutigen Leser angeregt werden, sich nicht nur an der großartigen Kunst alter Werke und ihrer faszinierenden Reproduktion zu erfreuen, sondern sich auch mit ihren Inhalten auseinanderzusetzen.
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Eine Weihnachtsgeschichte und -bilder
Die Weihnachtsgeschichte ... neu erzählt (Autor unbenannt)
Presse-Mitteilung Sperrvermerk: 25.12.2011, 00:01 Uhr
Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA - In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Schafstall haust.
Bei Ankunft fanden die Bediensteten des ASD, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war. Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph Schreiner, ebenfalls aus Nazareth stammend, identifiziert wurde, die Sozialarbeiter davon abzuhalten, den Säugling in Obhut zu nehmen. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten sowie drei nichtidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.
Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten.
Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich vermutlich illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikationspapiere bei sich trugen, aber in Besitz von Gold und einigen - möglicherweise verbotenen - Substanzen waren.
Download:

hier.
Presse-Mitteilung Sperrvermerk: 25.12.2011, 00:01 Uhr
Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA - In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Schafstall haust.
Bei Ankunft fanden die Bediensteten des ASD, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war. Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph Schreiner, ebenfalls aus Nazareth stammend, identifiziert wurde, die Sozialarbeiter davon abzuhalten, den Säugling in Obhut zu nehmen. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten sowie drei nichtidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.
Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten.
Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich vermutlich illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikationspapiere bei sich trugen, aber in Besitz von Gold und einigen - möglicherweise verbotenen - Substanzen waren.
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