Feb 2011
Eusebianische Kanontafeln
28. Februar 2011 - 21:25 Gespeichert in: Bilder
Hier findest du Abbildungen der eusebianischen Kanontafeln aus dem Codex F.II.1;2, Biblioteca Queriniana in Brescia. Das Buch entstand im ersten Viertel des 11. Jahrhunderts und wird der Reichenauer Schule zugeschrieben.
Die von Eusebius von Caesarea erfundenen Konkordanztabellen zu den Evangelien wurden von Anfang an in Arkadenrahmen mit ornamental verzierten Bögen gesetzt, und diese Schmuckform, die wie eine Säulenhalle den Zugang zum sogenannten „Worte Gottes“ eröffnete, verbreitete sich schnell, weil man dadurch einen besseren Durchblick bekam. Im Westen hat Hieronymus die eusebianischen Konkordanztabellen seiner neuen Bibelübersetzung einverleibt und wir dürfen annehmen, dass Evangelienbüchern mit Kanontafeln schon zu seinen Lebzeiten in Rom angefertigt wurden. Erst im 6. Jahrhundert finden wir aber sichere Belege. Zwei Grundredaktionen lassen sich unterscheiden: eine mit zwölf und eine mit sechzehn Kanonbögen. Eine dritte seltene Variante verbindet die Konkordanztabellen mit kurzen textlichen Inhaltsangaben. (Quelle unbekannt). Im o.a. Codex finden wir allerdings 19 Tafeln.
Hier findest du die Bilder als PDF.
Tafel 1(verso) Vergleichsstellen in den vier Evangelien

Tafel 2 (recto) Vergleichsstellen in den vier Evangelien

Tafel 3 (verso) Vergleichsstellen in den Evangelien nach Mt, Mk und Lk

Tafel 8 (recto) Vergleichsstellen in den Evangelien Mt und Lk

Tafel 19 (verso) Ende der Kanontafeln

Seite 20 ((verso) Nach den Kanontafeln folgt das Bild Maria Verkündigung

Hier findest du eine weitere Kurzbeschreibung des Buches von Dietrich Kräh.
Hier findest du ein Anwendungsbeispiel.
Die von Eusebius von Caesarea erfundenen Konkordanztabellen zu den Evangelien wurden von Anfang an in Arkadenrahmen mit ornamental verzierten Bögen gesetzt, und diese Schmuckform, die wie eine Säulenhalle den Zugang zum sogenannten „Worte Gottes“ eröffnete, verbreitete sich schnell, weil man dadurch einen besseren Durchblick bekam. Im Westen hat Hieronymus die eusebianischen Konkordanztabellen seiner neuen Bibelübersetzung einverleibt und wir dürfen annehmen, dass Evangelienbüchern mit Kanontafeln schon zu seinen Lebzeiten in Rom angefertigt wurden. Erst im 6. Jahrhundert finden wir aber sichere Belege. Zwei Grundredaktionen lassen sich unterscheiden: eine mit zwölf und eine mit sechzehn Kanonbögen. Eine dritte seltene Variante verbindet die Konkordanztabellen mit kurzen textlichen Inhaltsangaben. (Quelle unbekannt). Im o.a. Codex finden wir allerdings 19 Tafeln.
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Tafel 1(verso) Vergleichsstellen in den vier Evangelien

Tafel 2 (recto) Vergleichsstellen in den vier Evangelien

Tafel 3 (verso) Vergleichsstellen in den Evangelien nach Mt, Mk und Lk

Tafel 8 (recto) Vergleichsstellen in den Evangelien Mt und Lk

Tafel 19 (verso) Ende der Kanontafeln

Seite 20 ((verso) Nach den Kanontafeln folgt das Bild Maria Verkündigung

Hier findest du eine weitere Kurzbeschreibung des Buches von Dietrich Kräh.
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Trugschluss beim Bibellesen
01. Februar 2011 - 11:00 Gespeichert in: Texte
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„Heiliger“ Bibelschreiber bei der Arbeit
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Einer Sache auf den Grund gehen? Wenn du Antworten nicht verträgst, dann vergiss sie einfach.
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